
Inliner-Verfahren
Für Grundleitungen, Regenwasserleitungen und Sammelleitungen. Von innen saniert. Bestehende Rohrleitungen erhalten.
Die Sanierung erfolgt von innen über geeignete Zugangspunkte.
Z-42.3-575, Z-42.3-499 und Z-42.3-362 im jeweils zugelassenen Anwendungsbereich.
Fachgerechte Ausführung, zentral koordiniert durch Engels.
Die Brandschutzanforderungen bewerten wir vorab für jeden Leitungsabschnitt.
Abhängig von Leitungsdurchmesser, Leitungslänge und Schadensbild.
Hotels, Wohnanlagen und Gewerbe bleiben nutzbar. Erforderliche Sperrzeiten werden abgestimmt.
Das Inliner-Verfahren eignet sich für die Sanierung unterschiedlicher Abwasserleitungen. Entscheidend sind der Leitungsverlauf, der Zustand der vorhandenen Rohrleitung und die technischen Voraussetzungen.
Das Inliner-Verfahren eignet sich für die Sanierung erdverlegter Abwasserleitungen. Auch längere Leitungsabschnitte können so erneuert werden, ohne die vorhandenen Rohre auszugraben.
Auch geeignete Regenwasserleitungen können von innen saniert werden. Ob das Verfahren eingesetzt werden kann, hängt unter anderem vom Leitungsverlauf und den vorhandenen Abzweigungen ab.
Bei geeigneten Sammelleitungen können einzelne Leitungsabschnitte mit einem Schlauchliner saniert werden. Die Ausführung richtet sich nach dem Zustand und der Zugänglichkeit der Leitung.
Nicht immer muss ein längerer Leitungsabschnitt saniert werden. Bei örtlich begrenzten Schäden, beispielsweise einzelnen Rissen oder undichten Rohrverbindungen, kann ein Kurzliner eingesetzt werden. Dabei wird gezielt der betroffene Bereich von innen saniert, während die übrige Rohrleitung bestehen bleibt.

Eine Inliner-Sanierung wird auf Grundlage des Leitungszustands und der baulichen Gegebenheiten geplant. Die einzelnen Arbeitsschritte stimmen wir im Vorfeld ab, damit die Sanierung möglichst reibungslos durchgeführt werden kann.
01
Zunächst untersuchen wir die vorhandenen Rohrleitungen mittels Kamerabefahrung. Dabei erfassen wir Schäden, Leitungsverlauf und Zugänglichkeit und prüfen, ob eine Sanierung mit dem Inliner-Verfahren möglich ist.
02
Auf Grundlage der Kamerabefahrung erstellen wir einen Zustandsbericht mit Handlungsempfehlung und auf Wunsch ein individuelles Sanierungsangebot. Nach Beauftragung stimmen wir die erforderlichen Zugangspunkte, den Ablauf der Arbeiten und mögliche Sperrzeiten mit Ihnen ab.
03
Vor der Sanierung werden die betroffenen Rohrleitungen gründlich gereinigt und für den Linereinbau vorbereitet. Je nach Schadensbild wird anschließend ein Schlauchliner zur Sanierung eines Leitungsabschnitts oder ein Kurzliner zur gezielten Reparatur einzelner Schadstellen eingebracht und ausgehärtet.
04
Nach der Aushärtung kontrollieren wir das Sanierungsergebnis mittels Kamerabefahrung und führen die erforderliche Dichtheitsprüfung durch. Die Prüfergebnisse sowie die ausgeführten Arbeiten werden dokumentiert. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Freigabe der sanierten Leitung.

Je nach Leitungsart und baulichen Gegebenheiten kommen unterschiedliche Schlauchlinersysteme zum Einsatz. Die jeweiligen Systeme verfügen über bauaufsichtliche Zulassungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).
| Linersystem | Nennweiten | Zulassung |
|---|---|---|
| SANIKOM Lateral Liner | DN 100 bis DN 200 | Z-42.3-575 |
| BRAWOLINER, innerhalb von Gebäuden | DN 50 bis DN 200 | Z-42.3-499 |
| BRAWOLINER, erdverlegte Leitungen | DN 100 bis DN 400 | Z-42.3-362 |
Nicht jede Rohrleitung lässt sich mit demselben Verfahren sanieren. Deshalb betrachten wir auf Grundlage einer Kamerabefahrung das gesamte Leitungssystem und wählen für die einzelnen Abschnitte die jeweils geeignete Lösung.
Je nach Zustand und Leitungsverlauf können das Inliner-Verfahren, die ElastoFlake-Rohrsanierung und ein gezielter Rohrtausch innerhalb eines Projekts miteinander kombiniert werden. So lassen sich beispielsweise Grund- und Regenwasserleitungen mit einem Inliner sanieren, während für andere Leitungsabschnitte das Sprühschleuderverfahren oder ein Rohrtausch infrage kommt.

Die Grundlage für die Wahl des passenden Verfahrens: Wir untersuchen das Leitungssystem und dokumentieren den Zustand.
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Innensanierung von Abwasserleitungen in Gebäuden im Sprühschleuderverfahren, DN 50 bis DN 200.
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Austausch beschädigter Leitungsabschnitte, inklusive Brandschutz und Wiederherstellung.
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Das Inliner-Verfahren eignet sich für die Sanierung von Grund-, Regenwasser- und Sammelleitungen. Je nach Schadensbild können sowohl längere Leitungsabschnitte als auch einzelne Schadstellen mithilfe eines Kurzliners saniert werden. Ob das Verfahren eingesetzt werden kann, hängt vom Zustand, Leitungsverlauf und der Zugänglichkeit der Rohrleitung ab.
Die zugelassenen Nennweiten und Rohrwerkstoffe hängen vom eingesetzten Linersystem ab. Je nach System umfassen die bauaufsichtlichen Zulassungen Leitungen von DN 50 bis DN 400 und verschiedene Werkstoffe, darunter Gusseisen, Steinzeug, Beton und Kunststoff. Innerhalb von Gebäuden sind Leitungen aus Gusseisen, asbestfreiem Faserzement und Kunststoff zugelassen. Maßgeblich sind die jeweiligen DIBt-Zulassungen für SANIKOM (Z-42.3-575) und BRAWOLINER (Z-42.3-499 und Z-42.3-362).
In der Regel sind keine Aufgrabungen erforderlich. Die Sanierung erfolgt von innen über vorhandene oder geeignete Zugangspunkte. Je nach baulichen Gegebenheiten können jedoch kleinere Öffnungen notwendig sein, um die Rohrleitungen zugänglich zu machen.
Ein harzgetränkter Polyesterfaserschlauch wird in die bestehende Leitung eingebracht und je nach System bei Umgebungstemperatur, mit Warmwasser oder mit Dampf ausgehärtet. In grundwassergesättigten Zonen wird vorab ein Schutzschlauch eingezogen.
Beim Inliner-Verfahren wird ein harzgetränkter Schlauchliner in die bestehende Rohrleitung eingebracht und ausgehärtet. Beim Sprühschleuderverfahren (ElastoFlake) wird dagegen eine Beschichtung direkt auf die Rohrinnenwand aufgetragen. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt vom Zustand, Leitungsverlauf und den technischen Gegebenheiten ab. Beide Verfahren können innerhalb eines Projekts miteinander kombiniert werden.
Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich und kann je nach Situation auch einen Vor-Ort-Termin umfassen. Auf dieser Grundlage klären wir, welche Abschnitte im Erdreich und welche im Gebäude saniert werden.