⚡ DIBt-Zulassung Z-42.3-565

DIBt-Zulassung Z-42.3-565 für ElastoFlake

Die Zulassung Z-42.3-565 ist die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) für das ElastoFlake-Verfahren zur grabenlosen Rohrinnensanierung. Sie bescheinigt verbindlich Standsicherheit, Brandschutz und Gebrauchstauglichkeit für Abwasserleitungen in Gebäuden — und legt Beschichtungsmaterial, Auftragsverfahren, Schichtdicken und Nachweispflichten fest.

Gültig 04.07.2024 – 04.07.2029
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BEHÖRDE & ZULASSUNG

Was ist die DIBt-Zulassung Z-42.3-565?

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt)

Das DIBt ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Länder mit Sitz in Berlin. Es erteilt für Bauprodukte und Bauarten, für die keine technischen Baubestimmungen bestehen, allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen.

Was die Zulassungsnummer Z-42.3-565 bezeichnet

Die Zulassungsnummer Z-42.3-565 verweist auf die Zulassung für Verfahren zur Innensanierung von Abwasserleitungen in Gebäuden. Konkret zugelassen ist das ElastoFlake-Verfahren in der in der Zulassung beschriebenen Ausführungsform. Der aktuelle Bescheid ist gültig vom 04.07.2024 bis 04.07.2029.

GEPRÜFTE ASPEKTE

Was die Zulassung bestätigt: Standsicherheit, Brandschutz, Gebrauchstauglichkeit

01

Standsicherheit

Die Beschichtung trägt zu den statischen Anforderungen der Rohrleitung bei.

02

Brandschutz

Die Anforderungen für Abwasserleitungen in Gebäuden sind geprüft (Baustoffklasse B2 nach DIN 4102-1 / Klasse E nach DIN EN 13501-1).

03

Gebrauchstauglichkeit

Chemische Beständigkeit, mechanische Belastbarkeit und Langzeithaltbarkeit sind nachgewiesen.

Brandschutz im Sprayverfahren — Bestandsschutz bleibt erhalten

Beim ElastoFlake-Sprayverfahren wird nicht in die Bausubstanz eingegriffen. Wände, Decken und Brandschutzdurchführungen bleiben unverändert. Daraus folgt: Der bestehende baurechtliche Bestandsschutz bleibt erhalten, ein neues Brandschutzgutachten ist nicht erforderlich. Werden im Rahmen eines konventionellen Rohrtauschs jedoch Wände oder Decken geöffnet, können Brandschutzmaßnahmen an den Durchführungen notwendig werden.

TECHNISCHE VORGABEN

Was die Zulassung über das Verfahren regelt

Beschichtungsmaterial und Auftragsverfahren

Zugelassen ist das Sprühschleuderverfahren mit zweikomponentiger Polyurethan-Beschichtung. Die Beschichtung wird über eine rotierende Düse oder eine Bürste in das Rohr eingebracht; sowohl das Sprüh-/Schleuder-Verfahren als auch das Bürst-Verfahren sind in der Zulassung enthalten. Je nach Rohrdurchmesser sind unterschiedlich viele Beschichtungsvorgänge erforderlich; zwischen den Vorgängen liegt eine Trocknungszeit von einer Minute.

Mindestwanddicken und Beschichtungsvorgänge je Durchmesser

DN 50
2,0mm Wanddicke
4Beschichtungsvorgänge
DN 75
3,0mm Wanddicke
6Beschichtungsvorgänge
DN 100
3,0mm Wanddicke
6Beschichtungsvorgänge
DN 150–200
4,0mm Wanddicke
8Beschichtungsvorgänge
WERKSTOFFE & NENNWEITEN

Welche Rohrmaterialien und Nennweiten die Zulassung abdeckt

BetonStahlbetonSteinzeugGusseisen (SML)Asbestfreier FaserzementGFKPPPEPVC
Nennweitenbereich: DN 50 bis DN 200.
Erdverlegte Leitungen / Grundleitungen: Für die Sanierung erdverlegter Abwasserleitungen — insbesondere Grundleitungen — verwendet Engels das Liner-Verfahren nach DIBt-Zulassung Z-42.3-575.
ANWENDUNGSBEREICH

Anwendungsbereich nach Zulassung

Abwasser-, Schmutzwasser- und Regenfallleitungen in Gebäuden

Die Zulassung Z-42.3-565 deckt Innensanierungen von Abwasser-, Schmutzwasser- und Regenfallleitungen innerhalb der Gebäudestruktur ab (nach DIN 1986-100). Häufigste Anwendung: Innensanierung in Mehrfamilienhäusern, Hotels, Krankenhäusern, Schulen und Gewerbeimmobilien — alle im laufenden Betrieb durchführbar. Erdverlegte Leitungen und Grundleitungen sind nicht Gegenstand dieser Zulassung — dafür wendet Engels das Liner-Verfahren (Z-42.3-575) an.

Anwendbar bei welchen Schäden?

Die Zulassung erfasst Schäden bis zu Abmessungen von 10 mm — Fehlstellen, Radial- und Längsrisse, Korrosion, mechanischen Verschleiß, Undichtigkeiten und Kombinationen davon. Bei größeren Schäden, vollständig kollabierten Rohrabschnitten oder fehlender Tragfähigkeit des Restrohrs ist ein konventioneller Rohrtausch erforderlich.

FÜR AUFTRAGGEBER

Warum die Zulassung für Auftraggeber relevant ist

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibungen

Die DIBt-Zulassung wird regelmäßig als Eignungs- oder Leistungsmerkmal verlangt. Die Zulassungsnummer Z-42.3-565 kann direkt in Leistungsverzeichnisse als Mindestanforderung übernommen werden.

WEG & Verwaltung

WEG-Beschlüsse und Hausverwaltung

Bei Sanierungsbeschlüssen in WEG ist die Zulassung ein zentrales Argument für die ordnungsgemäße Verwaltung. Sie reduziert Anfechtungsrisiken und Haftungsrisiko der Hausverwaltung.

Versicherung

Gebäudeversicherung und Sachverständige

Für die Akzeptanz durch Gebäudeversicherer und gerichtlich bestellte Sachverständige ist die DIBt-Zulassung in der Regel die ausschlaggebende Referenz.

Praxis: Hausverwaltungen, Ingenieurbüros und öffentliche Auftraggeber können die Zulassungsnummer Z-42.3-565 direkt in Beschlussvorlagen, Leistungsverzeichnisse und Versicherungsunterlagen übernehmen. Engels stellt auf Anfrage eine projektbezogene Konformitätsbestätigung aus.
ENGELS QUALIFIZIERT

Engels Rohrsanierungen als zugelassener Ausführer

Aktive ElastoFlake-Schulung

der ausführenden Mitarbeiter

Vollständige Vorbehandlung

mit HD-Kamerabefahrung, Hochdruckspülung und mechanischen Schiebegeräten

Beschichtung im zugelassenen Auftragsverfahren

mit dokumentiertem Auftragsablauf

Schichtdickenprüfung

nach Aushärtung und abschließende Kamerabefahrung

Sanierung im laufenden Betrieb

Bewohner, Mitarbeiter, Patienten oder Schüler bleiben im Gebäude

Drei Standorte bundesweit

Salzkotten-Verlar, Kronach, Berlin

URKUNDE IM ORIGINAL

Zulassungsurkunde Z-42.3-565 — Original

Download: Die vollständige Zulassungsurkunde Z-42.3-565 stellen wir auf Anfrage als PDF zur Verfügung. Anforderung über das Kontaktformular oder direkt per E-Mail an rohrsanierungen@engels-gruppe.de.
HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur DIBt-Zulassung Z-42.3-565

Was ist die DIBt-Zulassung Z-42.3-565?
Die Zulassung Z-42.3-565 ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt in Berlin für das ElastoFlake-Verfahren zur grabenlosen Rohrinnensanierung. Sie bestätigt Standsicherheit, Brandschutz und Gebrauchstauglichkeit für Abwasserleitungen in Gebäuden. Der aktuelle Bescheid gilt vom 04.07.2024 bis 04.07.2029.
Welche Rohrmaterialien und Nennweiten deckt die Zulassung ab?
Die Zulassung umfasst Beton, Stahlbeton, Steinzeug, Gusseisen (SML), asbestfreien Faserzement sowie GFK, PP, PE und PVC in Nennweiten von DN 50 bis DN 200. Erdverlegte Leitungen und Grundleitungen sind nicht Gegenstand dieser Zulassung; dafür wendet Engels das Liner-Verfahren nach Z-42.3-575 an.
Welche Mindestwanddicken und wie viele Beschichtungsvorgänge sind erforderlich?
Gestaffelt nach Durchmesser: DN 50 = 2,0 mm / mind. 4 Vorgänge · DN 75 und DN 100 = 3,0 mm / mind. 6 Vorgänge · DN 150 bis 200 = 4,0 mm / mind. 8 Vorgänge. Zwischen den Vorgängen liegt eine Trocknungszeit von einer Minute.
Was bedeutet die Zulassung für eine WEG-Beschlussvorlage?
Die Zulassungsnummer Z-42.3-565 kann direkt in die Beschlussvorlage übernommen werden und reduziert damit Anfechtungsrisiken sowie das Haftungsrisiko der Hausverwaltung.
Was bedeutet die Zulassung für den Brandschutz im Bestand?
Beim Sprayverfahren bleibt der Bestandsschutz erhalten, ein neues Brandschutzgutachten ist nicht erforderlich. Bei einem Rohrtausch mit Wand- oder Deckenöffnungen können Brandschutzmaßnahmen an den Durchführungen notwendig werden.
Wo kann man die Zulassungsurkunde Z-42.3-565 im Original einsehen?
Engels stellt die vollständige Zulassungsurkunde auf Anfrage als PDF zur Verfügung. Anforderung per E-Mail an rohrsanierungen@engels-gruppe.de.
URKUNDE ANFRAGEN

Brauchen Sie die Zulassungsurkunde für Ihre Beschlussvorlage?

Engels Rohrsanierungen stellt die vollständige DIBt-Zulassung Z-42.3-565 als PDF zur Verfügung — direkt zur Übernahme in WEG-Beschlüsse, Leistungsverzeichnisse oder Versicherungsunterlagen.