★ DIBT-ZUGELASSENES VERFAHREN

Rohrsanierung für Hausverwaltungen

Sanierungsbeschlüsse in Wohnungseigentümergemeinschaften sind anspruchsvoll: mehrere Eigentümer, unterschiedliche Interessen, viele Fragen. Bei der Inhouse-Rohrsanierung kommt ein zusätzlicher Faktor hinzu — die baurechtliche Absicherung des gewählten Verfahrens.

Mit der DIBt-Zulassung Z-42.3-565 für das ElastoFlake-Sprühschleuderverfahren haben Hausverwaltungen ein bauaufsichtlich geprütes Verfahren zur Hand — saniert wird im laufenden Betrieb, ohne Aufstemmen und ohne Eingriff in die Bausubstanz.

WEG-BESCHLUSS

Die DIBt-Zulassung im WEG-Beschluss

Ordnungsgemäße Verwaltung als Maßstab

Das WEG-Gesetz (§ 19 Abs. 2 Nr. 1) verpflichtet Hausverwaltungen zur ordnungsgemäßen Verwaltung. Bei Sanierungsbeschlüssen heißt das: Das gewählte Verfahren muss dem Stand der Technik entsprechen und baurechtlich anerkannt sein. Die DIBt-Zulassung Z-42.3-565 erfüllt diese Anforderung verbindlich für das ElastoFlake-Verfahren.

LAUFENDER BETRIEB

Sanierung im laufenden Betrieb — keine Komplett-Räumung

Sanierung im bewohnten Mehrfamilienhaus

Die ElastoFlake-Sanierung erfolgt strangweise: Abhängig von der Teamstärke vor Ort können mehrere Stränge parallel saniert werden. Dabei stellen wir sicher, dass den Bewohnern – sofern technisch möglich – stets mindestens ein Fallstrang in Betrieb bleibt. Eigentümer und Mieter müssen ihre Wohnungen nicht räumen — eine Komplett-Räumung des Hauses entfällt.

Zeitansatz pro Wohneinheit

Ein reiner Fallstrang von etwa 10 Metern wird in 1–2 Tagen saniert. Pro Wohneinheit liegt der Aufwand bei 0,5 Tagen (nur Übergang zum Fallstrang) bis 1–3 Tagen (vollständige Sanierung), je nach Zugänglichkeit und Umfang. Alle Einheiten an einem Strang müssen für die Dauer der Strang-Sanierung gesperrt sein.

Bauzeitenplan

Ein Bauzeitenplan erlaubt die Sanierung über mehrere Wochen, ohne dass das Gebäude oder einzelne Wohnungen langfristig unbenutzbar werden. Die Hausverwaltung kann die Bauabschnitte mit dem Engels-Projektteam abstimmen — abgestimmt auf den Belegungsplan und besondere Bewohner-Bedürfnisse.

BRANDSCHUTZ

Brandschutz im laufenden Betrieb — Bestandsschutz erhalten

Kein Eingriff, kein neues Gutachten

Beim ElastoFlake-Sprayverfahren wird nicht in die Bausubstanz eingegriffen. Wände, Decken und Brandschutzdurchführungen bleiben unverändert. Der bestehende baurechtliche Bestandsschutz bleibt erhalten, ein neues Brandschutzgutachten ist nicht erforderlich. Bei einem konventionellen Rohrtausch mit Wand- oder Deckenöffnungen können Brandschutzmaßnahmen an den Durchführungen notwendig werden — Engels koordiniert diese als Generalunternehmer mit.

Mehr zum Thema

Ausführliche Darstellung der Brandschutz-Konsequenzen bei Sanierung und Rohrtausch: Brandschutz bei der Rohrsanierung.

VORGEHEN

Vorgehen mit Engels Rohrsanierungen

  1. Erstberatung und Bestandsaufnahme — Aufnahme der Gebäudedaten, Prüfung von Planunterlagen und bekannten Schadensbildern.
  2. Kamerabefahrung — vollständige Dokumentation des Rohrzustands mit Zustandsbericht.
  3. Sanierungskonzept und Angebot — Empfehlung für Sanierung, Teilsanierung oder Rohrtausch je Abschnitt.
  4. Terminierung — abgestimmter Bauzeitenplan, der Einschränkungen im laufenden Betrieb minimiert.
  5. Ausführung — Reinigung, ElastoFlake-Beschichtung, gegebenenfalls Rohrtausch und Brandschutzarbeiten. Qualitätskontrolle mit Abschluss-Kamerabefahrung.
  6. Übergabe und Dokumentation — vollständige Sanierungsdokumentation inklusive Vorher-/Nachher-Aufnahmen.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen von Hausverwaltungen

Müssen Bewohner während der Rohrsanierung ausziehen?
Nein. Die ElastoFlake-Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb und strangweise. Abhängig von der Teamstärke vor Ort können mehrere Stränge parallel saniert werden — wir stellen dabei sicher, dass den Bewohnern, sofern technisch möglich, stets mindestens ein Fallstrang in Betrieb bleibt. Eine Komplett-Räumung der Wohnungen ist nicht erforderlich. Der Bauzeitenplan wird mit der Hausverwaltung abgestimmt.
Wie unterstützt die DIBt-Zulassung die Verfahrensauswahl?
Mit der DIBt-Zulassung Z-42.3-565 als dokumentiertem Auswahlkriterium ist die Verfahrensauswahl gegenüber der Eigentümergemeinschaft nachvollziehbar belegt. Die Zulassung dient damit als sachlicher Nachweis einer fundierten Entscheidungsgrundlage.
Wie lange dauert die Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit zehn Wohneinheiten?
Die Gesamtdauer hängt von Strang-Anzahl, Länge, Zugänglichkeit, Anzahl der Wohneinheiten und Schadensbildern ab. Pro Fallstrang von circa 10 Metern werden 1–2 Tage angesetzt.
Was passiert, wenn nach der Kamerabefahrung ein Rohrtausch nötig ist?
Engels führt beide Verfahren als Generalunternehmer aus. Bei einem Rohrtausch werden Wand- oder Deckenöffnungen erforderlich; die dazugehörigen Brandschutzmaßnahmen an den Durchführungen werden im gleichen Projektteam koordiniert. Welches Verfahren sinnvoll ist, entscheidet sich nach der Kamerabefahrung.
BERATUNG

Sanierung in Ihrer Liegenschaft?

Wir nehmen den Bestand auf, führen die Kamerabefahrung durch und stimmen den Bauzeitenplan mit Ihnen ab.